Europameister mit seinen Deutschen Modeneser Tauben
Rudi Proll
„Mit den Modeneser Tauben habe ich 1974 begonnen“, erzählt Rudi Proll. „Von Anfang an war es mir wichtig, meinen Tieren ein Futter zu bieten, das optimal auf ihre Bedürfnisse abgestimmt ist.“
Seit vielen Jahren setzt er deshalb auf eine bewährte Mischung. „Ich füttere Rassetauben ohne Mais – sie versorgt meine Tiere hervorragend und hat sich als genau das Richtige erwiesen“, erklärt er.
Besonders in der Jungtieraufzucht legt Proll großen Wert auf eine ausgewogene Ernährung. „Ich mische meiner Grundmischung etwa 25 % Sämereien bei. So wachsen die Jungtiere kräftig und gesund heran“, sagt er. „Während des Federwechsels steigere ich die Zugabe sogar auf rund ein Drittel der gesamten Futtermenge, um die Tiere bestmöglich zu unterstützen. Diese Fütterung sorgt gleichzeitig dafür, dass meine Tauben optimal auf die kommenden Ausstellungen vorbereitet sind.“
Auch seine Zucht ist sorgfältig geplant. „Die eigentliche Zucht beginnt bei mir jedes Jahr Mitte Februar“, berichtet Proll. „Ich züchte vor allem Modeneser Gazzi, wobei mein Schwerpunkt auf der Farbvariante gehämmert liegt.“
Aktuell umfasst sein Bestand rund 15 Zuchtpaare, aus denen im Laufe des Jahres etwa 100 Jungtiere hervorgehen. „Diese Nachzucht ist für mich jedes Jahr ein Highlight“, sagt er. „Sie zeigt, wie wichtig eine verlässliche Futtergrundlage ist – denn nur gesunde, vital aufgewachsene Tiere können später auch in der Zucht und auf Ausstellungen überzeugen.“