>

Voll im Trend – Unsere Tipps zur Wachtelhaltung

Die Haltung von Wachteln im eigenen Garten liegt voll im Trend. Die kleinen Hühnchen begeistern Jung und Alt und auch wir finden Wachteln toll. Doch wie mit jedem anderen Tier, sollte man sich gut informieren, bevor man sie sich ins Haus holt. Die kleine Geflügelart ist nämlich ganz schön anspruchsvoll.

Wie halte ich Wachteln?

Die Entscheidung ist gefallen: „Wir wollen uns Wachteln anschaffen!“ Doch wie hält man Wachteln eigentlich. Im Stall oder im Käfig, draußen oder drinnen und wie macht man es den Tieren besonders wohnlich?

Üblicherweise werden Wachteln in Volieren im Freien gehalten. Die meisten Wachtelarten sind Laufhühnchen und brauchen keine Sitzstangen oder erhöhte Sitzgelegenheiten. Sie freuen sich aber, wenn es die eine oder andere Versteckmöglichkeit in ihrem Gehege gibt. Dazu kann man Verstecke aus Steinen, Hölzern oder Pflanzen bauen. Als Einstreu haben sich Sand, Hanf und Lein, aber auch Späne, Rindenmulch und lockere Erde bewährt. Für Futter und Wasser eignen sich handelsübliche Spender am besten. Schalen gehen selbstverständlich auch, hier sollte man sich aber der Gefahr bewusst sein, dass diese umgekippt werden können bzw. das ein oder andere Geschäft darin landen kann. Wenn die Wachteln auch im Winter draußen gehalten werden – was an sich gar kein Problem ist – dann muss man sie gut vor Zugluft schützen.  Und wenn es dann mal kälter wird, darf das Tränkewasser auf keinen Fall einfrieren. Dazu  gibt es spezielle Wärmeplatten für Tränken.

Wer seinen Wachteln noch etwas Gutes tun möchte, für den haben wir auch noch einen Tipp im petto. Denn die kleinen Hühner und Hähne lieben ausgiebige Sandbäder, aber auch ein Aschebad ab und zu wird gerne angenommen. Dies ist nicht nur eine prima Beschäftigung für das Geflügel, sondern dient vor allem der Pflege des Federkleides – quasi Wellness für die Wachtel.

Doch bevor die Wachtel-WG in die Voliere einziehen kann, sollte man sich Gedanken um die passende Gruppenzusammensetzung machen. Denn da gibt es Einiges zu beachten. Wünscht man sich eine reine Mädelstruppe oder soll noch ein Hahn dazu? Je nachdem wieviel Platz da ist und wieviel Eier am Ende rauskommen sollen, ist eine Gruppengröße von 4-5 Wachtelhennen optimal. Dazu kann man super einen Hahn halten. Je nach Temperament und Gehegegröße kann auch noch ein zweiter Hahn dazu kommen. Aber Achtung, hier sind Revierkämpfe möglich!

Welches Futter gebe ich meinen Wachteln?

Wachteln füttern leicht gemacht, das ist das Motto von Mifuma. Deshalb gibt es im Mifuma-Programm zwei Alleinfutter, die den Nährstoffbedarf des anspruchsvollen Geflügels komplett abdecken. Besonders der Proteinwert, also das enthaltene Eiweiß, ist hier wichtig. Dieser sollte beim erwachsenen Tier um die 20 % liegen, bei Jungtieren gerne auch etwas höher. Das bietet nicht nur die Sicherheit, dass Huhn und Hahn in jeder Lebensphase bestens versorgt sind, sondern spart zusätzlich Geld und vor allem Zeit, denn das lästige Vermischen von zig Produkten entfällt.

Für Wachtelküken bis zur 7. Lebenswoche gibt’s das Ziergeflügel Aufzucht ZA. Darin sind alle Nährstoffbausteine für ein gesundes und schnelles Wachstum enthalten. Das Jungtierfutter ist reich an Protein und Aminosäuren und wird dank seiner feinkrümelige Bröselstruktur von den Küken sehr gerne gefressen. Circa ab der 5. Lebenswoche kann man das Kükenfutter langsam mit dem Ziergeflügel Zucht und Haltung ZZH vermischen – unser Alleinfutter für die ausgewachsenen Wachteln. Wenn der Nachwuchs schließlich 7 Wochen alt ist, kann man komplett auf ZZH umstellen.

Ziergeflügel Zucht und Haltung, kurz ZZH, als alleiniges Futter sorgt dafür, dass die Wachtelhennen fleißig Eier legen. Ob für die Frühstückseier-Produktion oder als Bruteier, es ist für beides hervorragend geeignet. Und auch der Masthahn bekommt mit ZZH ordentlich Fleisch auf die Rippen.

Wer seinen Wachteln noch eine echte Leckerei anbieten möchte, der kann zusätzlich noch unsere Spezialmischung füttern.

Gibt es Tipps, damit meine Wachtelhühner ordentlich Eier legen?

Natürlich ist die Grundlage für das Eierlegen ein gutes Futter. Das habt ihr mit unserem ZZH ja schon. Aber auch ausreichend frisches Wasser braucht der Organismus der Henne für die Eiablage. Denn wenn die Wachtelhennen nicht genug trinken, fressen sie auch weniger und sie hören auf zu legen. Das führt ganz schnell dazu, dass sie verfrüht in die Mauser gehen.

Im Winter brauchen die Hennen ausreichend Licht. Wenn es im Herbst dunkler wird, sollte man ein Lichtprogramm als Legeunterstützung nutzen, so dass die Tiere es 13-14 Stunden hell haben. Ansonsten legen die Hennen weniger oder sogar überhaupt nicht mehr.

Jetzt kann es losgehen!

Wir hoffen, unsere Tipps haben Euch weiter geholfen! Und nun viel Spaß mit Euren Wachteln!

 

Achtung: In manchen Bundesländern sind Wachteln meldepflichtig und müssen bei der Veterinärbehörde oder der Tierseuchenkasse angemeldet werden. Also auch hier bitte unbedingt informieren.