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Fütterung von Junghennen und –hähnen

Im Anschluss an das Kükenaufzuchtfutter – etwa ab der 9. Lebenswoche – rät unser Geflügelfutter-Experte Georg Welker auf eine bedarfsgerechte Fütterung der Junghähne bzw. der Junghennen umzusteigen. „Dazu müssen die Jungtiere voneinander getrennt werden. Die Junghähne in eine Hähnegruppe und die Junghennen dementsprechend in eine Hennengruppe, damit man sie unterschiedlich füttern kann.“ Das Anschlussfutter sollte sich dabei in der Form nicht vom Kükenfutter unterscheiden, man füttert also weiterhin ein Pelletfutter oder ein Futter in Mehlform, je nachdem, wofür man sich vorher entschieden hatte. So wird eine Irritation durch die Futterumstellung vermieden und das Wachstum nicht gehemmt.

„Das Mifuma Junghähne Premium gibt es deshalb auch als 3 mm Pellet oder als Mehl. Es ist wesentlich stärker ausgestattet, d.h. energie- und proteinreicher, als das Junghennenfutter.“, so Welker. Das Junghähne Premium orientiert sich am natürlichen Bedarf der Jungtiere und fördert so das gesunde Wachstum und einen starken Muskel- und Gefiederaufbau.

Das Junghennen Premium von Mifuma gibt es ebenso als 3 mm Pellet oder als Mehl. Es ist vom Energie- und Proteinwert geringer ausgestattet, damit sich die jungen Hühner langsam entwickeln können. Unser Geflügel-Produktmanager empfiehlt: „Das Junghennen Premium füttert man bis die junge Henne ihre Blüte, also die Legereife, erreicht hat und das erste Ei legt.“

Weiterhin rät er auf eine behutsame Umstellung vom kleinen 2,2 mm starken Kükenaufzucht Premium hin zum 3 mm-Pellet des Junghennen bzw. Junghähne Premium zu achten. „Um den Tieren die Umgewöhnung zu erleichtern, empfehle ich, in der ersten Woche der Umstellung die Menge des größeren Pellets langsam zu steigern. Das bedeutet gemächlich das Verhältnis von 2/3 des Kükenaufzucht Premium zu 1/3 des Junghennenfutters, auf jeweils ½ zu steigern, bis man am Ende bei 100 % des Jungtierfutters ankommt. Wenn man die Futter gut vermischt, lernen die Tiere das größere Pellet zu fressen und sie können schön ohne Übergang weiter wachsen.“

Hennen, die von Anfang an mit dem Hühnerfutter mit Kokzidioseschutz, dem Küken- und Junghennen Aufzucht Eco Brösel, gefüttert wurden, können bis zur Legereife mit diesem Futter weitergefüttert werden. Ein wichtiger Tipp ist allerdings: „Wenn die Hühner die ersten Eier legen, sind diese ca. 5 -7 Tage nicht zum Verzehr geeignet bis der Kokzidioseschutz aus dem Körper raus ist und man auf ein Legefutter umgestellt hat.“