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5 Tipps für die Umstellung vom Kükenfutter auf ein Jungtierfutter

Abbildung einer Geflügelfamilie

Mifuma hat Futter für Hühner, Hennen, Hähne und Küken.

Die Kleinen werden viel zu schnell groß, diese Redensart gilt auch für das junge Geflügel. Als wären sie gestern erst geschlüpft, sind die kleinen Küken mittlerweile herangewachsen und werden bald zu Jungtieren. Dann ist es an der Zeit, entsprechend auf ein spezielles Junghennen- bzw. Junghähne-Futter umzustellen. Denn Hennen und Hähne haben einen unterschiedlichen Bedarf an Nährstoffen und Futter, die der Züchter im Auge haben sollte. Insbesondere, wenn die Tiere später mal auf Ausstellungen präsentiert werden sollen oder es dem Hühnerhalter eine gleichmäßige und reichhaltige Eiablage ankommt. Bei Hennen beispielweise ist ein langsames Heranreifen wichtig, wogegen die Hähne eine energie- und proteinreiche Nahrung erhalten, die das Wachstum und die Ausbildung artspezifischer Merkmale eher anregt. Worauf Sie bei der Umstellung achten sollten und was ein gutes Junggeflügelfutter ausmacht, dass verraten wir Ihnen!

 

1. Trennung der jungen Hennen und Hähne

Ab der 9. Lebenswoche ist es an der Zeit auf ein bedarfsgerechtes Junghennen- bzw. Junghähnefutter - wie beispielsweise das Junghennen Premium Mehl oder Korn oder dementsprechend das Junghähne Premium Mehl oder Korn - umzustellen. Denn das männliche und das weibliche Geflügel haben unterschiedliche Ansprüche an ihr Futter. Dazu müssen zunächst die Jungtiere in eine Hennen- und eine Hähnegruppe separiert werden, um sie entsprechend füttern zu können.

2. Futterformumstellung vermeiden

Das junge Geflügel ist vom Kükenfutter her an eine bestimmte Futterform gewöhnt – sprich entweder an Futter in Mehl- oder in Pelletform. Damit es hier nicht zu Irritationen wie Futterverweigerung und schlimmstenfalls zur Mangelernährung kommt, sollte der Halter beim Anschlussfutter auf jeden Fall auf die gleiche Futterform zurückgreifen. Deshalb gibt es das Mifuma Junghennen- bzw. Junghähne Premium auch als Korn/Pellet und als Mehl. Vermischen Sie das Küken- und das Anschlussfutter über einen Zeitraum von ca. 2 Wochen langsam miteinander, damit sich Ihre Tiere gut umstellen können.

3. Junghennenfutter – Worauf muss man achten?

Die heranwachsenden Hennen bekommen zwischen Kükenalter und Legereife ein spezielles Junghennenfutter, wie z.B. das Mifuma Junghennen Premium Mehl oder Korn. Dieses enthält alle Nährstoffe, um die jungen Hühner zu vitalen und fitten Legehennen heranreifen zu lassen. Denn das Eierlegen ist für die Hennen eine Höchstleistung und verlangt dem Körper dementsprechend viel ab. Dazu brauchen die jungen Hühner ausreichend Mineralien und Vitamine, um das moderate Wachstum und einen entsprechenden Körperbau zu fördern, ohne dabei einen zu frühen Legebeginn anzuregen. Denn wächst eine Henne zu schnell heran, kann die Legereife zu früh einsetzen. Die Hühnerfutter von Mifuma enthalten zusätzlich einen Kräuterkomplex, der das gesunde Wachstum und das Immunsystem des Geflügels unterstützt.

4. Junghähnefutter – Was macht es aus?

Die Junghähne haben einen hohen Anspruch an ihr Futter. Für ein gesundes Heranwachsen benötigen Sie ab der 9. Lebenswoche ein protein- und energiereiches Futter, dass den Grundstein für einen guten Muskelfleischansatz und einen starken Knochenbau legt. Dies wird zusätzlich noch durch einen hohen Gehalt an Mineralstoffen unterstützt. Ein guter Wert an Amino- und Fettsäuren fördert eine breite Feder und ein glänzendes und robustes Gefieder und kann bei Ausstellungstieren den ein oder anderen Wertungspunkt ausmachen. Nach diesen Kriterien haben wir das Junghähne Premium Mehl und Korn entwickelt!

5. Zusätzlicher Kokzidioseschutz- ja oder nein?

Züchtern, die einen zusätzlichen Kokzidioseschutz wünschen und ihre Jungtiere nicht impfen lassen möchten, empfehlen wir unser Küken- und Junghennen-Aufzucht Eco. Dieses Futter in Bröselstruktur kann bereit ab der 1. Lebenswoche gefüttert werden und wird an die jungen Hennen weiter verfüttert bis hin zur Legereife. Wichtig ist dann, das Futter für die ausgewachsenen, legenden Hühner rechtzeitig umzustellen. Zur vollständigen Entfaltung des Kokzidioseschutzes muss das Futter unbedingt pur gefüttert werden, d.h. es darf nicht gestreckt bzw. mit Getreide oder Zusatzfuttern ergänzt werden, damit die Wirkstoffe nicht verwässert werden und sich voll entfalten können.

Alle Geflügelfutter auf einem Blick finden Sie in unserer Produktübersicht oder in unserem Geflügelprogramm.